Wer braucht Dual Frequency?
Viele Unternehmen kämpfen heute mit einem Spagat: Auf der einen Seite müssen Produkte entlang der Lieferkette eindeutig identifiziert und effizient verwaltet werden. Auf der anderen Seite wünschen sich Kunden und Endnutzer Transparenz und einfachen Zugriff auf Produktinformationen am besten direkt mit dem Smartphone.
Typische Probleme dabei sind:
Verwechslungen bei der Kommissionierung, weil Produkte äußerlich kaum zu unterscheiden sind.
Aufwändige Retouren, wenn Artikel nicht eindeutig rückverfolgbar sind.
Endkunden, die keinen Zugriff auf digitale Produktinformationen haben, obwohl diese verfügbar wären.
Hier setzen Dual Frequency Transponder an. Sie kombinieren UHF RFID für die schnelle, automatisierte Erfassung in der Logistik mit NFC, das von fast jedem Smartphone ausgelesen werden kann. So entsteht ein einziger Datenträger, der beide Welten verbindet: industrielle Prozesse und Kundentransparenz.
Wie funktioniert ein Dual Frequency Transponder?
Ein Dual Frequency Transponder enthält im Wesentlichen zwei Chips bzw. zwei Schnittstellen in einem einzigen Gehäuse:
- UHF-RFID (Ultra High Frequency): für weite Reichweiten und Massenprozesse, etwa beim Wareneingang oder in der Produktion.
- NFC (Near Field Communication): für die kurze Distanz und einfache Nutzung durch Endkunden mit dem Smartphone.
Beide Technologien teilen sich dabei einen gemeinsamen Datensatz. Das bedeutet: Egal ob der Artikel im Lager automatisch erfasst oder vom Endkunden per Handy gescannt wird, es wird immer auf denselben digitalen Zwilling im System zugegriffen.



